Was ist Industrie 1.0?

Industrie 1.0 steht für die erste industrielle Revolution (ca. 1760-1840). Hauptmerkmal war die Einführung der Dampfmaschine in Textil-Industrie und Verkehrswesen. Es folgten Industrie 2.0 (ca. 1870–1914: Elektrizität und Massenproduktion), Industrie 3.0 (ca. 1970-2010): Automatisierung mit Computer und Elektronik) sowie Industrie 4.0 (ab ca. 2010: Digitalisierung, Vernetzung, KI).

Industrie 1.0 -mit Dampf und Wasser volle Kraft voraus

Jeder kennt sicherlich den Begriff „industrielle Revolution“. Die industrielle Revolution setzte gegen Ende des 18. Jahrhunderts ein. Allgemein bezeichnet man die industrielle Revolution auch als Industrialisierung. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Mensch die haupttreibende Arbeitskraft. Nach und nach wurde durch die industrielle Revolution die menschliche Arbeitskraft durch Maschinen ersetzt. Diese Maschinen wurden mit Wasser und Dampf betrieben. Ein Beispiel waren maschinelle Webstühle. In den Fabriken entstanden zahlreiche neue Arbeitsplätze. Dadurch veränderte sich das Gesellschafts- und Arbeitsleben enorm. Arbeitskräfte, die vorher noch in der Landwirtschaft und im Handwerk tätig waren, mussten jetzt in Fabrikhallen arbeiten. Dort verdienten sie zwar mehr Geld, arbeiteten aber gleichzeitig unter wesentlich schlechteren Arbeitsbedingungen. Auf dem Land waren die Folgen besonders negativ spürbar, da nun die Arbeitskräfte fehlten, die in die Fabriken abgezogen wurden. Die Folge: viele Betriebe mussten schließen.

 

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