zur Glossarübersicht

Work in Progress (WIP)

Was ist WIP?

In der Fertigungswelt steht die Abkürzung WIP für „Work in Progress“ – auf Deutsch „Umlaufbestand“ oder „Ware in Arbeit“. Es geht um Materialbestände, die einzelnen Fertigungsaufträgen und nicht dem Lager zugeordnet sind. Sie befinden sich meist im Produktionsbereich, sind noch nicht weiterverarbeitet und binden Kapital zwischen den Fertigungsschritten.

Unter dem WIP, zu Deutsch „Umlaufbestand“ oder „Ware in Arbeit“ versteht man Materialbestände, die den Fertigungsaufträgen und nicht dem Lagerbestand zugeordnet sind. Diese Bestände befinden sich auch physisch in der Regel direkt im Produktionsbereich und werden aktuell noch nicht weiterverarbeitet, sondern stehen als gebundenes Kapital vor oder zwischen den einzelnen Fertigungsschritten „herum“. Daher ist das Ziel, diese Umlaufbestände so gering wie möglich zu halten, was in der Regel Aufgabe von PPS-Systemen zur Produktionsplanung & -steuerung ist. Denn Umlaufbestand (WIP) binden Kapital, nehmen unnötigen Platz in Anspruch und gelten, soweit sie nicht unmittelbar in Bearbeitung sind, grundsätzlich als Verschwendung.

Live Webinar

Manufacturing Execution System im Klartext:
Implementierung, Nutzen und Kosten von MES FLEX transparent erklärt

Das Webinar richtet sich an Unternehmen, die über die Einführung eines MES nachdenken oder ein bestehendes MES ablösen bzw. modernisieren möchten. Es ist besonders relevant für Verantwortliche aus Produktion, Fertigung, IT und Digitalisierung, die wissen möchten, welcher Aufwand auf sie zukommt, welches Potenzial ein MES bietet und wie sich die Investition wirtschaftlich bewerten lässt.

Jetzt kostenlos anmelden