AC4DC
Plattform, Architektur und Konnektivität im Detail

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Der technische Aufbau von AC4DC Connectivity im Überblick

Diese Seite zeigt den technischen Aufbau von AC4DC Connectivity – von der Maschinen- und Systemanbindung über die Datenkontextualisierung bis zur sicheren Bereitstellung von Produktionsdaten für MES-, ERP-, SAP-Digital-Manufacturing-, Analyse- und KI-Anwendungen.

AC4DC und AC4DC Connectivity: AC4DC ist die Industrial Data Management Plattform. Sie vernetzt und kontextualisiert Daten über mehrere Systeme hinweg. AC4DC Connectivity ist die Capability auf dieser Plattform, die Maschinen, Assets und IT-Systeme anbindet und deren Signale in ein einheitliches Eventmodell überführt. Konnektivität ist damit ein Baustein von AC4DC, nicht die Plattform selbst.

Die Kern-Capabilities von AC4DC

Zentrale Konfiguration und Verwaltung

Zentrale Konfiguration und Verwaltung aller Gateways, Assets, Templates und Nutzer über ein Control Center – ein zentraler Ort für Betrieb und Governance

Flexible Deployment-Modelle (Multi Deployment)

Flexible Betriebsmodelle vom Industrial Micro-PC über IPC und Kubernetes-Cluster bis ins Rechenzentrum oder in die Private Cloud

Data Integration Layer für Produktionsdaten

Daten aus unterschiedlichen Quellen werden integriert und konsistent für unterschiedliche Anwendungen bereitgestellt. Dazu gehören:

  • Asset-Anbindung
  • Systemintegration
  • Protokollintegration
  • Event-Erzeugung

Semantic Layer zur Datenkontextualisierung

Heterogene Rohdaten werden vereinheitlicht, kontextualisiert und in eine konsistente Datenstruktur überführt. Dazu gehören:

  • standardisiertes Eventmodell
  • Kontextualisierung der Daten
  • interpretierte Daten für Industrie-Apps und Analysen

Governance und Lifecycle-Management

Änderungen an Datenmodellen, Konfigurationen und Logik werden kontrollierbar, reproduzierbar und über Werke hinweg skalierbar. Dazu gehören:

  • Versionierung
  • Prototyping
  • Rollout & Rollback
  • Library Management

Datenverteilung an Zielsysteme (Data Distribution)

Daten können mehreren Zielsystemen und Anwendungen gleichzeitig bereitgestellt werden. Dazu gehören:

  • Multi-Consumer Publishing
  • Entkopplung von Producers und Consumers
  • OPC UA Server
  • MQTT
  • NATS

Secure & Scalable by Design

Security by Design

  • Ende-zu-Ende-verschlüsselte Datenflüsse
  • zentrales Authentifizierungs- und Zertifikatsmanagement
  • reduzierte Abhängigkeiten und minimale Angriffsfläche

Reliability by Architecture

  • Kubernetes-basiertes Deployment
  • automatisierter Neustart und Recovery
  • Failover
  • Load Balancing
  • lokale Datenpufferung

Flexible Deployment

  • AC4DC unterstützt unterschiedliche Deployment-Stufen:
  • Edge Micro-PC
  • IPC
  • IPC Cluster
  • Data Center
  • Private Cloud

Technische Übersicht AC4DC Connectivity:

Von Maschinensignalen zu nutzbaren Produktionsdaten

1. Signale erfassen

Gateways verbinden Maschinen und Assets über unterschiedliche industrielle Protokolle. Dazu gehören unter anderem: OPC UA · Siemens S7 · Modbus TCP · Euromap 63 · IO-Controller sowie Schnittstellen für Sonder- und Legacy-Assets.

2. Signale interpretieren

Rohsignale werden kontextualisiert und verarbeitet. Beispielsweise können:

  • Maschinenstatus aus Rohsignalen ableiten
  • physikalische Einheiten annotieren und konvertieren
  • Mengen- und Qualitätsinformationen zuordnen
  • Maschinendaten mit Auftragsdaten verknüpfen

3. Daten integrieren

Die aufbereiteten Daten werden für unterschiedliche Consumer bereitgestellt. Dazu gehören unter anderem MES FLEX, SAP DM, ERP, AI und weitere 3rd-Party-Anwendungen. Die Bereitstellung kann parallel an mehrere Consumer erfolgen und wird bei Verbindungsverlust gepuffert.

Zentral orchestriert

Ein zentrales Control Center übernimmt die Governance von Konfigurationen, Templates, Versionen, Zertifikaten, Nutzern und Assets. Gateways übernehmen die Anbindung auf dem Shopfloor. So wird Datenintegration zu einer kontrollierten und wiederholbaren Operation.

 

Technische Übersicht AC4DC Connectivity:

Offen für heterogene Maschinen- und Systemlandschaften

Southbound Connectivity – Maschinen- und Asset-Anbindung

Unterstützt werden unter anderem:

  • OPC UA
  • Modbus TCP
  • Siemens S7
  • IO-Controller
  • Euromap 63
  • universelle Schnittstellen für individuelle und Legacy-Assets

Northbound Integration – Datenbereitstellung für Anwendungen und Zielsysteme

Daten können unter anderem über folgende Technologien bereitgestellt werden:

  • MQTT
  • NATS
  • OPC UA

Weitere Publishing-Methoden werden gemäß Marktbedarf bzw. Produkt-Roadmap ergänzt.

Performance

Beispielwerte aus Referenzkonfigurationen:

Standard-Serverhardware:

  • bis zu 9.000 Signale/Sekunde
  • bis zu 3.400 Events/Sekunde

RevPi Connect 4:

  • 900 Signale/Sekunde
  • 50 Events/Sekunde (5 Events an Drittsysteme, 10 Hz)

 

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